LBV Kreisgruppe Neustadt/Aisch - Bad Windsheim

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Liebe LBV Mitglieder und Interessierte,

 

Ich hoffe Sie sind gut und gesund ins neue Jahr gekommen!

 

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen entfallen alle angesetzten Termine und Veranstaltungen bis 31.01.2021. Alle sonstigen Aktivitäten wie Artenschutzmaßnahmen, Stellungnahmen zu Eingriffen, Kartierungen und Pflege der LBV-Flächen werden unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften durchgeführt.

 

Eine sichere Vorplanung ist derzeit nicht möglich. Anfragen und Meldungen zu besonderen Beobachtungen bitte über Telefon oder E-Mail an die Vorstandschaft der Kreisgruppe mitteilen – vielen Dank!

 

Eure Kreisgruppen-Vorstandschaft

 

I.A. Margareta Loscher

2. stellv. Vorsitzende

Bayerns bunte Vögel zählen

Mitmachen bei der 16. „Stunde der Wintervögel“ vom 8. bis 10. Januar – Überwintern mehr Zugvögel in Bayern?

Ab kommendem Freitag rufen der LBV und sein bundesweiter Partner NABU wieder alle Vogelfreund*innen dazu auf, bei der „Stunde der Wintervögel“ die gefiederten Gäste im Garten, am Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. „Gerade jetzt im Lockdown während der grauen Jahreszeit sorgt unsere Mitmachaktion für Lebensqualität und Farbe und bietet allen ein schönes Naturerlebnis direkt vor dem Fenster“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Gezählt wird dabei eine Stunde lang vom 08. bis 10. Januar und alles dreht sich um die bekannten und häufigen Vogelarten wie Meisen, Finken und Spatzen. „In der kalten Jahreszeit, in der man nicht wie im Frühling viel in den Garten kann, bietet das Zählen von Rotkehlchen, Blaumeise und Grünfink eine bunte Abwechslung zuhause und eine sinnvolle Beschäftigung“, sagt Schäffer. „Wir haben schon im ersten Lockdown ein wachsendes Interesse der Menschen an der Natur vor der eigenen Haustür feststellen können. Wir hoffen, dass sich diese Begeisterung für die heimische Vogelwelt nun auch wieder zeigt und wir so Wichtiges über unsere Vögel erfahren.“ Die Teilnehmer*innen können dem LBV ihre Beobachtungen vom Wochenende bis zum 18. Januar melden, am einfachsten online unter www.stunde-der-wintervoegel.de.

 

Bereits im Frühjahr 2020 zeigte sich bei der „Stunde der Gartenvögel“ eine überwältigende Rekordteilnahme: Über 25.500 Bayern zählten im Mai vergangenen Jahres Vögel im eigenen Garten und meldeten diese dem LBV.

Mit großem Interesse erwarten die LBV-Artenschützer*innen daher das Abschneiden einiger Vogelarten, die sich bei den bisher eher milden Wintertemperaturen den gefährlichen Flug in die Überwinterungsquartiere im Mittelmeerraum gespart haben. So wurden Star, Mönchsgrasmücke, Hausrotschwanz, Zilpzalp und Bachstelze diesen Winter in Bayern bisher öfter als im vergangenen Jahr gesichtet. „Eine aussagekräftige Antwort, ob es diesen Winter mehr Daheimbleiber in Bayern gibt, kann nur durch die Mithilfe möglichst vieler Teilnehmer und Teilnehmerinnen gegeben werden“, sagt die LBV-Biologin Annika Lange.

 

Viele Vogelfreund*innen hatten im bisherigen Winter auch den Eindruck, dass sie weniger Vögel an der Futterstelle haben als sonst. Gerade in so einem Fall ist es für die LBV-Artenschützer*innen umso wichtiger, dass Interessierte eine Stunde lang genauer hinschauen und zählen, wer überhaupt im Garten unterwegs ist. Eine leere Futterstelle ist in der Regel jedoch kein Grund zur Besorgnis und kann verschiedene Gründe haben. „Viele Vögel in unseren Gärten sind eigentlich Waldvögel, wie zum Beispiel die Kohlmeise oder der Buchfink. In milden Wintern finden sie genug Nahrung in der Natur und besuchen seltener unsere Gärten und Futterhäuschen“, erklärt Lange. So vermeiden sie auch die große Konkurrenz am Futterhaus und müssen sich keinen zusätzlichen Gefahren in unseren Gärten, wie lauernden Katzen, aussetzen.

 

Kostenloser Online-Kurs und Live-Zählung für Anfänger*innen

Wer vor der Zählung sein Vogelartenwissen noch etwas verbessern möchte, dem bietet der LBV ab sofort auf seiner Webseite einen neuen kostenlosen Onlinekurs zu den zwölf häufigsten Wintervögeln an. Jederzeit buchbar können Anfänger*innen so in nur 45 Minuten das Wichtigste über Vogelbeobachtung und Vogelbestimmung lernen. „Mit unserem neuen kostenlosen Onlinekurs kann jede und jeder vorab spielend die zwölf häufigsten heimischen Wintervögel kennenlernen und dann sein frisch erworbenes Wissen direkt ab Freitag anwenden und bei der Mitmachaktion mit uns teilen“, freut sich Schäffer.

Darüber hinaus lädt der LBV auch alle Interessierten zum Start der Mitmachaktion am Freitag um 9 Uhr zu einer Live-Online-Vogelzählung mit der LBV-Biologin Angelika Nelson auf seiner Webseite und dem eigenen YouTube-Kanal ein. „Wir werden eine Stunde lang die Vögel zählen, die wir über die Webcam an der LBV-Futterstelle sehen, und dabei alle Fragen rund um die Aktion und unsere häufigen Wintervögel beantworten“, so LBV-Sprecher Markus Erlwein.

 

Stunde der Wintervögel

Bei der Mitmachaktion von LBV und NABU sammeln viele Menschen gemeinsam große Datenmengen. Aus diesen lassen sich Trends für die häufigen Vogelarten im Siedlungsraum ableiten, die etwas über die Bestandsentwicklung, die Anpassung an die kalte und futterarme Jahreszeit oder mögliche Auswirkungen des Klimawandels verraten. Je größer die Anzahl der Teilnehmer*innen ist, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Besondere Kenntnisse sind für die Wintervogelzählung nicht nötig, da es sich um die häufigen und ohnehin größtenteils bekannten Vögel handelt. So reicht schon die pure Freude an der Natur zur Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel“ aus. Im Januar 2020 beteiligten sich allein in Bayern über 27.000 Naturfreund*innen und meldeten über 685.500 Vögel. Der am häufigsten gemeldete Wintervogel im Freistaat war 2020 der Haussperling gefolgt von der Kohlmeise. Auf die Plätze drei und vier flogen Feldsperling und Blaumeise.  

 

Und so wird gezählt:

Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können im Internet unter www.stunde-der-wintervoegel.de bis zum 18. Januar gemeldet werden. Die ausgewerteten Ergebnisse werden hier ebenfalls dargestellt. Auch sind Meldungen per Post (Einsendeschluss ist der 18. Januar 2020) und Telefon am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 möglich.

 

WER WIRD VOGEL DES JAHRES 2021?

Bereits seit 1971 küren LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) und NABU (Naturschutzbund Deutschland) den Vogel des Jahres. Bislang entschied ein Gremium aus Fachleuten, wer diesen Titel tragen darf. Zum 50. Jubiläum ist alles anders! Erstmals entscheiden alle Menschen in Deutschland gemeinsam, welche Art Vogel des Jahres wird.  Bis zum 15. Dezember 2020 standen alle in Deutschland brütenden Vögel und die wichtigsten Gastvogelarten zur Wahl, insgesamt 307 Vogelarten. Die zehn Vögel mit den meisten Stimmen gingen als Favoriten in die Hauptwahl. Ab dem 18. Januar 2021 stellen sich die Top-Ten-Kandidaten einer bundesweiten Stichwahl. Am 19. März steht schließlich fest, wer die meisten Stimmen erhalten hat und damit der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist.

 

Hintergrundinformationen zu allen bisherigen Vögeln des Jahres seit 1971 unter www.lbv.de/allevoegelderjahre

 

Die LBV Kreisgruppe Neustadt Aisch - Bad Windsheim hatte sich für den STEINKAUZ als Vogel des Jahres 2021 entschieden und viel Werbung für ihn gemacht. Leider erreichte er nur Platz 23.

Top-Ten-Kandidaten zum Vogel des Jahres 2021

Stadttaube, Rotkehlchen, Goldregenpfeifer und sieben weitere Arten kämpfen ab 18. Januar um den Titel

Die Vorwahlphase der vom LBV und seinem bundesweiten Partner NABU organisierten ersten öffentlichen Wahl zum „Vogel des Jahres“ ist beendet. Knapp 130.000 Personen wählten in den vergangenen Wochen bis zum 15. Dezember aus 307 heimischen Brutvogelarten und den wichtigsten Gastvogelarten ihre Favoriten aus. Die Stadttaube hat es auf den ersten Platz in der Vorwahl geschafft, danach folgen Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz und Rauchschwalbe. Der Rotmilan auf Rang 11 verpasste den Einzug in die Endrunde nur sehr knapp um genau 100 Stimmen. Die Top Ten werden nun ab dem 18. Januar 2021 um den Titel kämpfen. Alle Menschen in Bayern sind bis zum 19. März 2021 aufgerufen, unter www.lbv.de/vogeldesjahres ihren „Vogel des Jahres 2021“ zu wählen.

 

LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der ersten öffentlichen Wahl zum Vogel des Jahres. Mehr als 2.500 Wahlkampfteams haben sich bundesweit zusammengeschlossen, um für ihren jeweiligen Kandidaten Wahlkampf zu machen. Die Begeisterung für unsere heimische Vogelwelt, die wir in der Vorwahl erfahren haben, ist ein gutes Zeichen für den Artenschutz. Wir sind sehr gespannt, wer von den zehn sehr unterschiedlichen Vogelarten kurz vor Frühlingsanfang auf das Siegerpodest fliegt.“

 

Mit Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Blaumeise und Haussperling haben sich fünf altbekannte und häufige Vogelarten für die Stichwahl qualifiziert. Unter den nominierten Top Ten befinden sich insgesamt fünf ungefährdete Vogelarten, vier gefährdete Arten und eine Art, die in der Vorwarnkategorie der Roten Liste gefährdeter Arten steht. Besorgniserregend ist vor allem die Situation von Kiebitz und Feldlerche, die wie viele andere Vogelarten der Agrarlandschaft unter der Intensivierung der Landwirtschaft mit Monokulturen, hohem Pestizideinsatz und kaum Restflächen für die Natur leiden. In Deutschland ist bei den Feldvögeln seit 1980 eine Bestandsabnahme von 34 Prozent zu verzeichnen. Die Rauchschwalbe auf Platz zehn repräsentiert die Gruppe der Zugvögel, welche südlich der Sahara in Afrika überwintern. Viele Arten mit dieser Überwinterungsstrategie gehen derzeit besonders stark zurück.

 

Die bisherigen Titelträger aus 50 Jahren „Vogel des Jahres“ finden sich in allen Teilen der Ergebnistabelle. Sieben der nun gewählten Finalisten trugen den Titel schon einmal. Nur Stadttaube, Amsel und Blaumeise sind Neulinge. Abgeschlagen auf Rang 292 landete dagegen mit nur acht Nominierungen der Teichrohrsänger, Vogel des Jahres 1989.

 

Weitere Informationen zum „Vogel des Jahres 2021“ www.lbv.de/vogeldesjahres

 

307 Vogelportraits samt interessanten Fakten www.lbv.de/vogelportraits

 

Rundschreiben der Kreisgruppe

Rundschreiben der Kreisgruppe August 2020 - Januar 2021
LBV NEA 2020 02.pdf
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Über uns

Wir vertreten die Naturschutzinteressen, vor allem ganz praktisch mit konkreten Projekten vor Ort aber auch in der Politik sind wir präsent. Unsere ehrenamtlich Aktiven setzen sich in verschiedensten Bereichen für den Erhalt wertvoller Lebensräume und den Schutz bedrohter Arten ein. 
Es finden regelmäßig Führungen und Vorträge von Experten statt.
 Auch betreiben wir Biotoppflege und kaufen Flächen auf um diese für die Natur zu sichern und versuchen im Landkreis eine bunte Artenvielfalt zu erhalten.

Unser Landkreis

Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel
Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel

In der Landschaft unseres Landkreises gibt es artenreiche Wiesen und Halbtrockenrasen, Kalkmagerrasen, unterbrochen von Hecken, Streuobstbeständen und Weinbergslagen.

 

- Die vielen trockenen, wärmeliebenden Standorte bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum

 

- Zu dem kommen die Kalkmagerrasen-Lebensräume bei uns recht häufig vor. Typisch für Magerrasen sind z.B. zahlreiche Orchideenarten und eine sehr artenreiche Insektenfauna. Die jedoch mittlerweile sehr selten geworden sind. Deshalb ist es wichtig diese wertvollen Lebensräume zu erhalten.

 

- Das Grünland im westlichen Landkreis ist für die Nahrungssuche vieler Vogelarten z.B. dem Storch und dem Kiebitz enorm wichtig. Typische Pflanzen sind die Herbst-Zeitlose, die Kuckucks-Lichtnelke oder das Wiesenschaumkraut.

Auf feuchteren und nassen Standorten findet man auch die Sumpfdotterblume und Orchideen wie das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpf-Stendelwurz. Eine Rarität, die in Gräben im Aischgrund wächst, ist der Röhrige Wasserfenchel.       

                                                                                                                            Der Steigerwald, der Naturpark Frankenhöhe, und viele weitere kleine Paradiese...                                                                                                                               Das alles gilt es zu schützen! 

 

                                                                                                                           

Aktuelle News aus dem Naturschutz

lbv-news.jimdofree.com Blog Feed

Stunde der Wintervögel 2021 - Nachmelden bis 18. Januar (Mo, 21 Dez 2020)
Kleiber Vom 8. bis zum 10. Januar zählte ganz Deutschland wieder Vögel: Die gemeinsame Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“  2021 von LBV und NABU hat jetzt schon Rekordergebnisse erreicht!  Haben Sie auch mitgemacht, Ihre Zählung aber noch nicht in unser Online-Formular eingegeben? Bis zum 18. Januar können Sie dies noch nachholen! Zur Stunde der Wintervögel
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