LBV Kreisgruppe Neustadt/Aisch - Bad Windsheim

Aktuelle Termine

 

So 12.2., 14 Uhr: Winterwanderung mit Hans Seitz und Marita Dotzer-Schmidt zum Thema Knospen. Treffpunkt Rüdisbronn Kirche.

 

Viele Pflanzenarten sind in der kalten Jahreszeit nur schwer oder gar nicht identifizierbar. Eine Ausnahme stellen hier die heimischen Gehölze dar. Sie können mit etwas Übung auch ohne Blätter und Früchte anhand von verschiedenen anderen Kennzeichen z.B. Knospen bestimmt werden.

Dies ist beispielsweise bei Forstarbeiten im Winter notwendig.

 

Bei der Exkursion unter der Leitung von Hans Seitz und Marita Dotzer-Schmidt werden Grundlagen der Gehölzbestimmung sowie die Merkmale der häufigsten heimischen Arten vermittelt. Treffpunkt Rüdisbronn Kirche, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Vorhandene Bestimmungsliteratur und Glühwein in Thermosflaschen darf gerne mitgebracht werden .

 

Do 2.3., 20 Uhr: Stammtisch der Kreisgruppe, Gasthaus Schürmer, Kaubenheim: Vortrag von Siegfried Klafschinski über Grönland: "Ich wollte nur einmal einen Eisberg sehen."

Rundschreiben für 2023
Rundbrief LBV NEA 2023.pdf
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"GiBBS" - Freiwillige für Naturschutzprojekt in Abbaustätten gesucht!

Das Projekt GiBBS fördert den Austausch zwischen Unternehmen der Baustoffindustrie und dem Naturschutz. Für ein Monitoring suchen wir Ehrenamtliche mit oder ohne Artenkenntnis, die in Abbaustätten vorkommende Vögel, Amphibien, Schmetterlinge, Libellen oder Pflanzen erfassen.

Hintergrund

Die Gewinnung von mineralischen Rohstoffen wie Kies, Sand, Gips und Kalkstein ist mit erheblichen Eingriffen in Ökosysteme verbunden. Gleichzeitig können Abbaustätten sowohl während als auch nach der Rohstoffgewinnung Lebensraum für spezialisierte Arten bieten.

Das GiBBS-Projekt

Das transdisziplinäre Projekt „GiBBS - Ganzheitliches Biodiversitätsmanagement in der Baustoffindustrie“ dreht sich darum, wie Unternehmen biologische Vielfalt vor Ort fördern und erhalten können. Am Projekt beteiligen sich unterschiedliche Akteure: Forschung, Wissenschaft, Unternehmen, Branchen, Naturschutzverbände und Naturschutzbehörden sowie Citizen Science Beobachter*innen, also interessierte Naturbeobachtende aus der Bevölkerung.

 

Ein zentraler Baustein des Biodiversitätsmanagements ist eine systematische Naturbeobachtung nach festgelegten Regeln, ein sogenanntes Monitoring. Mit diesem kann die Qualität von biodiversitätsfördernden Maßnahmen bewertet werden. Dadurch soll in Abbaustätten eine aus Naturschutzperspektive hochwertige Zwischen- und Folgenutzung unterstützt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, dass Unternehmen ein besseres Verständnis darüber entwickeln, wie es um die biologische Vielfalt auf ihren Flächen bestellt ist und wie diese gefördert werden kann.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Für das Monitoring suchen wir erfahrene und unerfahrene Naturbeobachter*innen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. In den Abbaustätten in Markt Nordheim und Marktbergel werden Vögel, Amphibien, Schmetterlinge, Libellen und Pflanzen erfasst, wobei jede ehrenamtliche Person eine oder mehrere Arten untersuchen kann.

 

Die Methoden des Monitorings sind einfach gehalten. Eine speziell für das Projekt angepasste Bestimmungs- und Aufnahme App von „naturgucker“ unterstützt Sie bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement, es ist aber auch möglich klassisch mit Papier und Stift zu arbeiten. Zusätzlich können Sie sich über spezielle E-Learning Kurse fortbilden. Das Projekt bietet eine hervorragende Gelegenheit Ihre eigene Artenkenntnis zu schulen und exklusive Naturerfahrungen zu sammeln!

 

Die Häufigkeiten der Monitorings für die verschiedenen Artengruppen sind wie folgt:

Vögel: insgesamt 3x – im April, Mai, Juni

Tagfalter: insgesamt 5x – im April, Mai, Juni, Juli, August

Libellen: insgesamt 5x – im April, Mai, Juni, Juli, August

Pflanzen: insgesamt 1x – im Mai-Juni

Amphibien: insgesamt 4x – im Mai, Juni, Juli, August

 

Wenn Sie sich z.B. am Monitoring für Vögel beteiligen, sind Sie drei Mal im Feld. Die Termine können Sie innerhalb der angegebenen Monate relativ flexibel wählen.

Wie kann ich mitmachen?

Koordiniert wird das Monitoring vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Partnerverband des LBV. Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim wird das Projekt von der Kreisgruppe des LBV unterstützt. Sie interessieren sich für Gelbbauchunke, Steinschmätzer, Karthäuser-Nelke und Co und möchten für den Naturschutz aktiv werden?

Melden Sie sich für die Teilnahme im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim bei Franziska Blößl, LBV-Ehrenamtsbeauftragte für Mittelfranken. 

Allgemeine Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Birte Brechlin vom NABU.

 

Interessierte sind herzlich zum Vortrag von Pascal Bunk, Biodiversitätsmanager bei der Firma Knauf, eingeladen. Dieser findet am 2.2.2023 um 20 Uhr im Gasthaus Schürmer in Kaubenheim im Rahmen des Stammtisches der LBV-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim statt. 

 

Downloads zum Projekt finden Sie unter https://neustadt-aisch-bad-windsheim.lbv.de/gibbsnea/

Stunde der Wintervögel

Wo sind Bayerns Wintervögel?

 

Milde Temperaturen sorgen für weniger Sichtungen – Gefiederte Gäste aus dem Norden bleiben aus – Haussperling wieder Platz 1

 

Hilpoltstein, 25.01.2023 – Die Ergebnisse der 18. „Stunde der Wintervögel“ vom bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und seinem bundesweiten Partner NABU lassen aufhorchen: Nur knapp 30 gefiederte Besucher pro Garten haben die rund 21.000 Beobachter*innen zu Gesicht bekommen, die niedrigste Zahl seit Beginn der Aktion. Ähnlich sieht es in anderen Ländern Europas aus, die an demselben Wochenende gezählt haben. Grund zur Sorge ist das nicht unbedingt. Denn besonders im Winter schwankt die Zahl der Vögel in den Gärten stark. „Die Besuche an den Futterstellen im Siedlungsraum sind abhängig von der aktuellen Witterung, aber auch vom Nahrungsangebot in den umliegenden Wäldern und sogar in den nördlichen Ländern Europas. Von dort können nämlich Wintergäste nach Bayern einfliegen”, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Der Haussperling flattert bereits zum fünften Mal in Folge an die Spitze der Top 10 der am meisten gemeldeten Vogelarten, gefolgt von Kohlmeise und Feldsperling. Besonders freuen konnten sich viele Teilnehmenden über vermehrte Sichtungen von Zaunkönig und Wintergoldhähnchen, denen die milden, schneefreien Winter womöglich zugutekommen.

 

Bei der größten jährlichen Mitmachaktion zur Vogelzählung bekommen Naturschützer*innen in Bayern, aber auch in ganz Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz einen Überblick, wie es den Vögeln im Siedlungsraum geht. Bayern liegt mit durchschnittlich 30 gefiederten Besuchern pro Garten unter dem bundesweiten Durchschnitt von 33. Nur in der Schweiz (40) konnten Teilnehmende im Mittel mehr Vögel beobachten. In Tschechien (28) und Österreich (26) bekamen die Menschen sogar noch weniger Vögel pro Garten zu Gesicht.

 

Über die Jahre nimmt die Zahl der Vögel in den Gärten in den meisten Ländern ab. Das kann verschiedene Gründe haben, weiß Angelika Nelson: „Schneearme, milde Winter werden immer häufiger. Bergfink, Erlenzeisig und Wacholderdrossel finden in ihren skandinavischen Brutgebieten ausreichend Nahrung und kommen nicht zu uns nach Mitteleuropa.“ Am Zählwochenende machten sich heuer auch Waldvögel rar. Die Auswirkungen des Klimawandels sorgen immer häufiger dafür, dass Baumarten wie Eiche, Buche und Fichte sehr viele Früchte und Samen produzieren. „Wenn Eicheln und Bucheckern in Fülle im Wald liegen und nicht von Schnee bedeckt sind, zieht es Buchfink, Eichelhäher und Gimpel zur Nahrungssuche nicht in die Gärten”, erklärt Angelika Nelson.

 

Spitzenreiter in den Gärten und auf den Balkonen des Freistaats sind wie üblich Standvögel. Das sind Vogelarten, die sich das ganze Jahr über in Bayern aufhalten. Einmal mehr positioniert sich der Spatz auf Platz 1: In gut jedem zweiten Garten zählten die Teilnehmenden der 18. „Stunde der Wintervögel“ im Schnitt fünf Haussperlinge. „Wir dürfen uns von diesen Ergebnissen jedoch nicht täuschen lassen. Die Anzahl der Spatzen nimmt regional noch immer stark ab, vor allem in der Stadt München,” erklärt Angelika Nelson. Wenn es darum geht, welcher Vogel in den meisten Gärten vorkommt, hat die Kohlmeise den Schnabel vorne: In 9 von 10 Gärten konnten Naturfreund*innen diese Meise beobachten.

 

Überraschend viele Meldungen gingen in diesem Jahr zu Stieglitz (17 Prozent mehr als im Vorjahr), Zaunkönig (38 Prozent) und Wintergoldhähnchen (312 Prozent) ein. Im Jahr 2016 hatte der Stieglitz schon einmal einen solchen Höhenflug, als er den Titel „Vogel des Jahres” trug. Dieses Jahr zierte er die Meldebögen zur Mitmach-Aktion. Möglicherweise hat ihm das einen Vorteil verschafft. Dem bunten Finken helfen naturnah gestaltete Gärten, in denen Samenstände von Stauden über den Winter stehenbleiben. Bayerns kleinste Vogelarten wie Zaunkönig und Wintergoldhähnchen profitieren von milden Wintern, die ihnen das Überleben erleichtern. „Bei frostigen Temperaturen verbrauchen kleine Vögel sehr viel Energie und Fettreserven. Dann drohen sie trotz warmen Federnkleids zu erfrieren”, weiß Angelika Nelson.

 

Eine weitere Auswirkung der zunehmend milden Winter: Immer mehr Kurzstreckenzieher bleiben in Bayern. „War die Sichtung eines Zilpzalps, Hausrotschwanzes oder einer Mönchsgrasmücke im bayerischen Winter vor ein paar Jahren noch eine Rarität, ziehen einige von ihnen mittlerweile gar nicht mehr in den Mittelmeerraum“, so die LBV-Ornithologin.

 

Gesamtergebnis Bayern

An die Spitze flattert in diesem Jahr der Haussperling, Kohlmeise und Feldsperling folgen ihm aufs Siegertreppchen. Platz 4 holt sich die Blaumeise, noch vor der Amsel, die im Vergleich zum vergangenen Jahr von Platz 4 auf 5 abgerutscht ist. „Schon seit 2014 setzen sich die Top 5 aus diesen Vogelarten zusammen“, sagt Angelika Nelson. Der Buchfink landet auf Rang 6. Die Plätze 7 und 8 belegen wie auch im Vorjahr Grünfink und Elster. Die Rabenkrähe und das Rotkehlchen machen die Liste der 10 am häufigsten beobachteten Wintervögel in Bayerns Gärten komplett.

 

Regionale Unterschiede

Die meisten gefiederten Gäste bekamen mit 34 Vögeln pro Garten die Teilnehmenden in Niederbayern zu sehen, gefolgt von 33 Vögeln pro Garten jeweils in der Oberpfalz und Oberfranken. Auch in Unterfranken haben die Menschen mit 31 Vögeln pro Garten mehr Vögel als der bayerische Durchschnitt von 30 Vögeln gezählt. Die Vogelfreund*innen in Mittelfranken, Schwaben und Oberbayern zählten im Schnitt pro Garten weniger Exemplare als der Rest der bayerischen Teilnehmenden. Weitere landkreisgenaue Zählergebnisse können eingesehen werden unter

www.stunde-der-wintervoegel.de

 

Landkreis Neustadt Aisch- Bad Windsheim

Insgesamt wurden 4599 Vögel von 200 Teilnehmer beobachtet. Auf Platz 1 landet hier auch der Haussperling gefolgt von der Kohlmeise. Platz 3 belegt die Blaumeise und Platz 4 der Feldsperling. Die Amsel folgt auf Platz 5.

 

Schulstunde der Wintervögel

Heuer zählten auch 891 Schulkinder aus 58 Gemeinden Vögel rund um ihre Schule, viele von ihnen zum ersten Mal. Die „Schulstunde der Wintervögel“ ist eine großartige Möglichkeit, um Kindern die heimischen Arten näher zu bringen.

 

Die nächste Vogelzählung findet vom 12. bis 14. Mai 2023 statt. Dann ruft der LBV die Menschen in Bayern auf, bei der „Stunde der Gartenvögel“ die Brutvögel in den Gärten und Parks zu erfassen. Auch Schulen sind wieder eingeladen mitzuzählen.

Fotos  1,2,3,5 von Wolfgang Meyer

Foto 4 von Erwin Taube

 

LBV-Online-Kurs

Jetzt für unseren kostenlosen Wintervögel Online-Kurs anmelden:

https://www.lbv.de/ratgeber/tipps-voegel-bestimmen/online-kurs-wintervoegel/

Vogel des Jahres 2023

Foto:  Hartl Andreas
Foto: Hartl Andreas

Der „Vogel des Jahres“ wird bereits seit 1971 gekürt. Die gemeinsame Aktion von LBV und NABU ist damit die älteste ihrer Art. Vom Baum bis zum Weichtier des Jahres haben sie inzwischen zahlreiche Nachahmer gefunden. Seit dem 50. Jubiläum der Aktion 2021 findet die Wahl nun öffentlich statt. Fast 135.000 Menschen haben bei der Wahl zum VdJ 2023 mitgemacht und dabei das Braunkehlchen vor Feldsperling, Neuntöter, Trauerschnäpper und Teichhuhn gewählt. 1987 trug es in Deutschland schon einmal diesen Titel. Das Braunkehlchen (Saxicola rubetra) braucht artenreiche Wiesen, die spät im Jahr gemäht werden sowie Blühstreifen. Diese Flächen sind aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft aber leider immer seltener zu finden. Das Braunkehlchen ist 12 bis 14 Zentimeter groß und verdankt seinen Namen seiner braun-orangen Brust und Kehle. Sein Lebensraum sind feuchte Wiesen, Brachen und Feldränder. Wichtig sind einzelne Büsche, hohe Stauden oder Zaunpfähle, welche die Vögel als Sing- und Ansitzwarte nutzen. In mehreren Schutzprojekten hat man herausgefunden, dass zahlreich aufgestellte Bambusstäbe auch gerne angenommen werden. Das Braunkehlchen kommt fast überall in Deutschland vor, am häufigsten aber im Osten und Nordosten – es bevorzugt weniger dicht besiedelte Regionen. Es frisst Insekten, Spinnen und Würmer, im Herbst auch Beeren. Deutschlandweit leben noch 19.500 bis 35.000 Brutpaare, Tendenz stark fallend. Auch in Bayern haben seine Bestände in den letzten Jahren dramatisch abgenommen, 2021 brüteten nur noch 420 Paare. Früher gab es auch in unserem Landkreis zahlreiche Brutpaare, die zum Teil auch beringt wurden. Leider wurden in den letzten Jahre keine Bruten, nur durchziehende Einzelvögel beobachtet. Die größte bayerische Populationsdichte befindet sich in den Mooren des Voralpenlandes. Als Langstreckenzieher verbringt der kleine Singvogel den Winter mehr als 5.000 Kilometer von Deutschland entfernt südlich der Sahara und macht sich bereits im September auf seine lange Reise dorthin auf. Im April kommt es wieder zu uns zurück. Wie viele andere Zugvögel auch, fliegen Braunkehlchen nachts, tagsüber suchen sie nach Nahrung oder ruhen sich aus. Bei uns angekommen, suchen sie extensive genutzte Flächen, wie blütenreiche Wiesen und Brachen auf, um hier ihre Nester am Boden zu bauen und ihre Jungen großzuziehen. Diese Gebiete verschwinden aber immer mehr, weshalb der Bestand des Braunkehlchens seit Jahrzehnten zurückgeht. Braunkehlchen sind in Deutschland stark gefährdet. Helfen kann man dem Braunkehlchen schon, wenn man bei Wiesenspaziergängen Hunde an der Leine führt.

Der LBV sucht Gartenbewerter*innen für Auszeichnung "Vogelfreundlicher Garten"

Für das Projekt suchen wir ehrenamtliche Gartenbewerter*innen in ganz Bayern zur Bewertung von Privatgärten und Vergabe einer Gartenplakette.

 

Wäre das etwas für Sie?

Haben Sie Lust und mindestens 15 Stunden Zeit im Sommer, um ehrenamtlich Gartenbewertungen im Zweierteam nach feststehenden Kriterien vorzunehmen?

 

Die Anforderungen

  • Freude am Thema naturnaher Garten und der Begegnung mit Gleichgesinnten
  • Zeit in den Sommermonaten (Aufwand pro Gartenbewertung ca. 2 Std. zzgl. 30 Min. Nachbereitung am Computer)
  • Basiswissen zum naturnahen Garten • Kenntnisse über unsere häufigsten Gartenvögel
  • PC/Laptop und allgemeine Computerkenntnisse (Kenntnisse MS TEAMS von Vorteil)
  • Fotoapparat bzw. Handy für Gartenbilder
  • Bereitschaft an einer Präsenzschulung teilzunehmen

 

Die Entlohnung

Austausch mit Gleichgesinnten, Inspirationen für den eigenen Garten, Teil eines großen Projektes sein und etwas für die Natur tun. 

 

Interessiert?

Dann melden Sie sich gleich an unter:

 

www.vogelfreundlichergarten.de

Über uns

Wir vertreten die Naturschutzinteressen, vor allem ganz praktisch mit konkreten Projekten vor Ort aber auch in der Politik sind wir präsent. Unsere ehrenamtlich Aktiven setzen sich in verschiedensten Bereichen für den Erhalt wertvoller Lebensräume und den Schutz bedrohter Arten ein. 
Es finden regelmäßig Führungen und Vorträge von Experten statt.
 Auch betreiben wir Biotoppflege und kaufen Flächen auf um diese für die Natur zu sichern und versuchen im Landkreis eine bunte Artenvielfalt zu erhalten.

Unser Landkreis

Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel
Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel

In der Landschaft unseres Landkreises gibt es artenreiche Wiesen und Halbtrockenrasen, Kalkmagerrasen, unterbrochen von Hecken, Streuobstbeständen und Weinbergslagen.

 

- Die vielen trockenen, wärmeliebenden Standorte bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum

 

- Zu dem kommen die Kalkmagerrasen-Lebensräume bei uns recht häufig vor. Typisch für Magerrasen sind z.B. zahlreiche Orchideenarten und eine sehr artenreiche Insektenfauna. Die jedoch mittlerweile sehr selten geworden sind. Deshalb ist es wichtig diese wertvollen Lebensräume zu erhalten.

 

- Das Grünland im westlichen Landkreis ist für die Nahrungssuche vieler Vogelarten z.B. dem Storch und dem Kiebitz enorm wichtig. Typische Pflanzen sind die Herbst-Zeitlose, die Kuckucks-Lichtnelke oder das Wiesenschaumkraut.

Auf feuchteren und nassen Standorten findet man auch die Sumpfdotterblume und Orchideen wie das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpf-Stendelwurz. Eine Rarität, die in Gräben im Aischgrund wächst, ist der Röhrige Wasserfenchel.       

                                                                                                                            Der Steigerwald, der Naturpark Frankenhöhe, und viele weitere kleine Paradiese...                                                                                                                               Das alles gilt es zu schützen! 

 

                                                                                                                           

Aktuelle News aus dem Naturschutz

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Info-Hotline: Das LBV-Naturtelefon (Mo, 28 Jun 2021)
Blumenwiese (Thomas Staab) Blumenwiese (Thomas Staab) Sie haben Fragen rund um die Natur in und außerhalb Ihres Gartens? Unser LBV-Naturtelefon steht Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung unter 0 91 74 / 47 75 - 5000
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