LBV Kreisgruppe Neustadt/Aisch - Bad Windsheim

Aktuelle Veranstaltungshinweise

Liebe LBV Mitglieder und Interessierte,

 

Ich hoffe Sie sind gut und gesund ins neue Jahr gekommen!

 

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen entfallen alle angesetzten Termine und Veranstaltungen bis 28.03.2021. Alle sonstigen Aktivitäten wie Artenschutzmaßnahmen, Stellungnahmen zu Eingriffen, Kartierungen und Pflege der LBV-Flächen werden unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften durchgeführt.

 

Eine sichere Vorplanung ist derzeit nicht möglich. Anfragen und Meldungen zu besonderen Beobachtungen bitte über Telefon oder E-Mail an die Vorstandschaft der Kreisgruppe mitteilen – vielen Dank!

 

Eure Kreisgruppen-Vorstandschaft

 

I.A. Margareta Loscher

2. stellv. Vorsitzende

Wahl zum Vogel des Jahres

"Kleine Felder und auch nass, dass macht unsrem Kiebitz Spaß!"

Der Kiebitz          Foto: Hans Clausen, LBV Bildarchiv
Der Kiebitz Foto: Hans Clausen, LBV Bildarchiv

Die LBV-Kreisgruppen Mittelfrankens schließen sich zu einem gemeinsamen Wahlkampfteam zusammen.

 

Unser Wahlvogel: Der KIEBITZ.

 

Dieser gehört zur Familie der Watvögel und zählt zu den Wiesenbrütern. Seine Bestände haben deutschlandweit um rund 88 Prozent abgenommen! Mittlerweile steht er auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. In Mittelfranken und vor allem bei uns im Landkreis können wir jedoch noch Brutnachweise verzeichnen. Damit das auch so bleibt braucht es intensive Schutzmaßnahmen!

 

Wir finden, der Gaukler der Lüfte hat es verdient als Vogel des Jahres 2021 ausgezeichnet zu werden!

 

Bitte stimmen Sie, bis zum 19.März, unter folgendem Link ab: https://www.vogeldesjahres.de/wahl/Kiebitz/LBV-MittelfrankenfuerdenKiebitz/

 

Wer mehr über ihn wissen möchte, ist herzlich eingeladen zum Online-Vortrag zum Kiebitz in Mittelfranken am 4. März um 19 Uhr (Teilnahme-Link: https://zoom.us/j/91474797773?pwd=OC9uQVYzUUVSamNKODkrK2hNMGNmUT09 ).

Auch hier https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/kiebitz/ erfahren Sie mehr über den Kiebitz.

 

aus nn-online:

Neustadt: Störche richten ihre Horste im Aischtal ein

Immer mehr belegte Nester im Aischgrund zu beobachten

 Wie hier in Gerhardshofen sind nach LBV-Mitteilung im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim schon mehrere Horste besetzt. Ob von ersten zurückkehrenden Störchen oder von Überwinterern muss der erfahrende Beobachter Erwin Taube noch offenlassen. Foto:o.n
Wie hier in Gerhardshofen sind nach LBV-Mitteilung im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim schon mehrere Horste besetzt. Ob von ersten zurückkehrenden Störchen oder von Überwinterern muss der erfahrende Beobachter Erwin Taube noch offenlassen. Foto:o.n

NEUSTADT/AISCH - Auf immer mehr Horsten im Aischtal sind in diesen Tagen Störche einzeln oder auch paarweise zu sehen. Ob es überwinternde sind oder auch möglicherweise schon der eine oder andere Zugstorch, muss der LBV-Beobachter Erwin Taube offenlassen. Dem Landesbund für Vogelschutz sind neben den rund 300 schon seit Jahren in Bayern überwinternden Störchen in den vergangenen Tagen bereits mehrere vorzeitig zurückgekehrte Störche zum Beispiel aus Spanien gemeldet worden.

 

"Diese nehmen auf den Rückflug die zunehmend ungünstiger werdende Witterung in Kauf, um sich in Bayern rechtzeitig die besten Brutplätze zu sichern", berichtet die LBV-Expertin. Sollte es über einen längeren Zeitraum kalt bleiben, könnten einige dieser Frühankömmlinge auch nochmal eine Winterflucht, wie zum Beispiel in Richtung Bodensee, antreten.

 

Bereits vor dem Kälteeinbruch mit starken Schneefällen waren nach den Beobachtungen von Erwin Taube "einige, nicht alle Nester besetzt, sicher auch mit Zugstörchen, die es eilig und aus Südfrankreich oder dem im angrenzenden Spanien nicht so weit hier her hatten", erklärte der Experte aus Ipsheim auf NN-Online-Anfrage. Ein großer Teil befinde sich aber noch auf dem Weg oder noch im Überwinterungsgebiet, wie beispielsweise der Senderstorch "Schweizerried1", eine Störchin, die in Külsheim brütet und sich derzeit in Spanien aufhält oder ein anderer namens "Elfie", westlich von Marseille.

 

Rückkehr vier bis acht Wochen früher

 

Seit ein paar Jahren kämen die Zugstörche vier bis acht Wochen eher zurück, als noch vor etwa 15 bis 20 Jahren, stellt Taube fest. Es würde auch noch Anfang April reichen, um erfolgreich zu brüten. Nur seien dann die Nester bereits besetzt und es sei schwer, sich gegen die "Eigentümer" durchzusetzen. "Vielfach sind es die Störche vom Vorjahr, manchmal mit einem neuen Partner, wenn der alte nicht zurück oder verspätet ankommt". So gebe es zum Beispiel in Gerhardshofen einen Brutstorch, der als Nestling im Bezirk Leipzig beringt worden und wesentlich später aus dem Winterquartier zurückkomme.

 

Ein Baumeister auf der Turmspitze der Kirche in Gerhardshofen. Foto: o.n.
Ein Baumeister auf der Turmspitze der Kirche in Gerhardshofen. Foto: o.n.

Der Grund liegt sehr wahrscheinlich darin, dass er nicht die Westroute nehme, wie fast alle aus unserer Gegend, um ins Winterquartier zu gelangen, sondern die Ostroute. Da diese bis Afrika ziehen würden, dauere die Rückkehr dieser Störche entsprechend länger, als bei den Westziehern, die vielfach bereits in Südfrankreich oder Spanien überwinterten. Der "Aischgründer" aus Leipzig habe "schlechte Karten", wenn sein vorjähriger Horst besetzt und sein Partner ist bereits mit einem anderen verpaart sei.

 

 

Im Moment, so Erwin Taube, sei noch alles in der Schwebe. Nicht jeder, der jetzt auf einem Horst beobachtet werde, sei auch der spätere Brutstorch. Genau wisse man es nur bei beringten Adebars. Der Großteil komme noch. Und erst dann wird sich herausstellen, ob es die gleichen vom Vorjahr sind, ob sie sich einen anderen Horst gesucht haben, was sie freiwillig eher nicht tun, da sie meist auf den gleichen Horst zurückkehren. Oder ob es Neulinge sind und ob es welche sind, die vor zwei, drei und mehr Jahren hier beringt worden seien.

 

Für eine Prognose noch zu früh

 

"Es wird - wie jedes Jahr - spannend, mit zum Teil unerwarteten Beobachtungen", weiß der Storchenbeobachter mit jahrzehntelanger Erfahrung. "Für eine Prognose ist es noch zu früh. Man muss aber nach den guten letzten Jahren mit einem schlechteren Storchenjahr rechnen", so Taube gegenüber NN-Online. Das Mäuseangebot, eine willkommene Nahrungsquelle, verringere sich wieder, nachdem die Population 2020 auf dem Höhepunkt gewesen sei.

 

In Uehlfeld und Gerhardshofen, dem Hauptverbreitungsgebiet im Landkreis, werden in diesem Jahr weniger Nester zur Verfügung, da Horste auf beheizten Schlöten abgebaut und marode Schlöte samt Nest entfernt wurden. Wo dies möglich sei, werde ein Ersatz geschaffen. Auch bei der derzeitigen Extremwetterlage macht sich Erwin um die Störche weniger Sorgen. Viele hielten Kälte und Schnee noch zurück und die dagebliebenen oder frühen Zugstörche es auch mal eine Woche und länger ohne Futter aus.

 

Bei der Schleiereule beispielweise, die im Landkreis, im Gegensatz zu anderen Gegenden, noch gut vertreten sei und 2020, dank des hohen Mäuseangebotes, auch gute Brutergebnisse erreicht habe, schaue es viel schlechter aus. Nur habe man die "nicht so auf dem Schirm", da sie nachtaktiv sei. Sie ernähre sich fast ausschließlich von Mäusen und könne keine Fettreserven ansetzen. Wenn sie zwei/dreiTage keine Maus erwische, müsse sie verhungern. Deshalb sei es wichtig, dass Landwirte wetterabgewandte Öffnungen in ihren Scheunen hätten und Eulen so Mäuse erbeuten könnten. Bei der derzeitigen Schneelage sei dies in freier Landschaft schier unmöglich.

 

Anders als die großen Vögel wie Weißstörche bräuchten die hiesigen kleinen Singvögel mit weniger Körpervolumen jeden Tag Futter. Wer eine Futterstelle im Garten betreibe, an die sich die umliegenden Gartenvögel gewöhnt haben, sollte diese jetzt kontinuierlich füllen. Ansonsten koste ein vergeblicher Anflug Arten wie Meisen, Sperlingen oder Finken nur unnötig Kraft. Für kleinere Vogelarten wie Blaumeise, Haussperling und Rotkehlchen, die stärker von den eisigen Temperaturen betroffen seien, wirbt auch der LBV um gut gefüllte Futterstellen im Garten als "ideale Unterstützung, um neue Energie zu tanken".

 

Rundschreiben der Kreisgruppe

Rundschreiben der Kreisgruppe für das 1. Halbjahr 2021
LBV NEA 2021 01.pdf
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Über uns

Wir vertreten die Naturschutzinteressen, vor allem ganz praktisch mit konkreten Projekten vor Ort aber auch in der Politik sind wir präsent. Unsere ehrenamtlich Aktiven setzen sich in verschiedensten Bereichen für den Erhalt wertvoller Lebensräume und den Schutz bedrohter Arten ein. 
Es finden regelmäßig Führungen und Vorträge von Experten statt.
 Auch betreiben wir Biotoppflege und kaufen Flächen auf um diese für die Natur zu sichern und versuchen im Landkreis eine bunte Artenvielfalt zu erhalten.

Unser Landkreis

Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel
Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel

In der Landschaft unseres Landkreises gibt es artenreiche Wiesen und Halbtrockenrasen, Kalkmagerrasen, unterbrochen von Hecken, Streuobstbeständen und Weinbergslagen.

 

- Die vielen trockenen, wärmeliebenden Standorte bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum

 

- Zu dem kommen die Kalkmagerrasen-Lebensräume bei uns recht häufig vor. Typisch für Magerrasen sind z.B. zahlreiche Orchideenarten und eine sehr artenreiche Insektenfauna. Die jedoch mittlerweile sehr selten geworden sind. Deshalb ist es wichtig diese wertvollen Lebensräume zu erhalten.

 

- Das Grünland im westlichen Landkreis ist für die Nahrungssuche vieler Vogelarten z.B. dem Storch und dem Kiebitz enorm wichtig. Typische Pflanzen sind die Herbst-Zeitlose, die Kuckucks-Lichtnelke oder das Wiesenschaumkraut.

Auf feuchteren und nassen Standorten findet man auch die Sumpfdotterblume und Orchideen wie das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpf-Stendelwurz. Eine Rarität, die in Gräben im Aischgrund wächst, ist der Röhrige Wasserfenchel.       

                                                                                                                            Der Steigerwald, der Naturpark Frankenhöhe, und viele weitere kleine Paradiese...                                                                                                                               Das alles gilt es zu schützen! 

 

                                                                                                                           

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Jetzt abstimmen für den Vogel des Jahres 2021 (Mo, 21 Dez 2020)
Die Vögel des Jahres Ab jetzt kannst du deine Favoriten aus den zehn Siegern der Vorwahl wählen. Das Abstimmungsformular für die Hauptwahl findet ihr hier www.vogeldesjahres.de. Gib bis zum 19. März deine Stimme ab! Noch am gleichen Tag wird der gefiederte Wahlsieger verkündet und zum „Vogel des Jahres 2021“ ernannt. Bereits jetzt gibt es in unseren Vogelporträts die wichtigsten Fakten rund um das Aussehen, den Lebensraum und die Gefährdung unserer Top Ten. Erfahre mehr über die Kandidaten der Wahl! Mehr über den Vogel des Jahres 2021
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