LBV Kreisgruppe Neustadt/Aisch - Bad Windsheim

Einladung zu den letzten offiziellen Veranstaltungen 2021

Stammtisch am 02.Dezember findet nicht statt!

 

wie ihr bereits den Medien entnommen habt, steigen die Inzidenzen rapide an. Die Lage in den bayerischen Krankenhäusern ist besorgniserregend.  In manchen Landkreisen ist das Infektionsgeschehen außer Kontrolle.

 

Wir haben die Erfahrung machen müssen, dass es selbst unter strikten Hygieneregeln und unter Anwendung der 2G-Regel zur Ausbreitung von Infektionen kommen kann. Deshalb wollen wir nicht zur Verschärfung der ohnehin angespannten Situation beitragen.  Deshalb haben wir unseren Stammtisch am 02.Dezember abgesagt.

 

Die Fotos die ihr gerne gezeigt hättet, könnt ihr an:  margareta.loscher@lbv.de  schicken, wir werden sie dann in einer Galerie zeigen.

 

Bis zum  Ende des Jahres finden keine Präsenz-Veranstaltungen der KG statt.

 

Viele Grüße und bleibt alle gesund!

 

Margareta Loscher

Hermann Weiß

Aktivitäten der letzten zwei Monate in Bildern

Sehr gut besuchte Obstsortenausstellung am 6.11.2021 bei Wilhelm Redinger Custenlohr

Wilhelm Redinger, Mitglied bei der LBV-Kreisgruppe, kümmert sich seit Jahren um die Vielfalt der heimischen Obstsorten. Insbesondere den Apfel hat er in sein Herz geschlossen. Er bevorzugt alte Apfelsorten wie Goldrenette, Blehnheimer, Boskoop, Berner Rosenapfel, Ontario, Danziger Kantapfel, Zenngründer usw. Er kultiviert neben seinen 40 Apfelsorten, auch Birnen, Zwetschgen und Kirschen.

Um dem Obst allgemein mehr Beachtung zu schenken hat der leidenschaftliche Obstbauer auf der Terrasse seines Hauses eine Streuobstausstellung zusammengestellt. Sinn der Präsentation war die nutzbringende Verwertung des ungespritzten Bio-Streuobstes.

Wilhelm Redinger kümmert sich auch um Neupflanzungen von Streuobstwiesen und macht zusammen mit Richard Ittner Streuobst-Wanderungen.

 

Fotos: Heinrich Beigel

Fotos: Margareta Loscher

Impressionen von der Laubschlurfwanderung mit der KG Ansbach in Burgbernheim am 7. November

Fotos: Margareta Loscher

Jahreshauptversammlung der LBV- Kreisgruppe Neustadt an der Aisch -Bad Windsheim

Jochen Schauer, Ernst Nautscher, Hildegard Schunke, Gerd Schmidt, Willy Held, Doris Tschirschwitz, Margareta Loscher, Richard Erbel,  Herbert Klein, Manfred Stöckel
Jochen Schauer, Ernst Nautscher, Hildegard Schunke, Gerd Schmidt, Willy Held, Doris Tschirschwitz, Margareta Loscher, Richard Erbel, Herbert Klein, Manfred Stöckel

Bei der letzten Kreisgruppenversammlung im Spätherbst 2019, bei der auch Neuwahlen anstanden, konnte niemand für den Vorsitz gewonnen werden.

Deshalb begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Hermann Weiß die Mitglieder und Freunde, während die zweite Stellvertreterin Margareta Loscher den Tätigkeitsbericht

für 2020 und 2021 bis Ende September in Form einer Bilderpräsentation vortrug. Vorher wurde an die verstorbenen Mitglieder gedacht.

 

Tätigkeitsbericht:

Leider mussten coronabedingt vor allem öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden oder konnten nach Lockerungen nur unter Einhaltung von Vorschriften stattfinden. So musste die Monatsversammlung der Kreisgruppe, die normalerweise jeden 1. Donnerstag im Monat in Kaubenheim, Gasthaus Krone, stattfindet, über längere Zeiträume ausfallen. Stattfinden konnte unter Auflagen ein Vortrag von Kurt Hussong, über den Wanderfalken, der im Raum Nürnberg-Fürth diese Falkenart betreut und  eine Auffangstation für Greifvögel und Eulen in Oberführberg betreibt. Ebenso fand am 14.09. diesen Jahres endlich der Vortrag des LBV-Landesvorsitzenden  Dr. Norbert Schäffer in Neustadt statt, nachdem der Termin bereits zweimal abgesagt werden musste. Insgesamt gab es nur ein eingeschränktes Programm. Im Berichtszeitraum konnten dennoch Schmetterlings - und Fledermausexursionen, Streuobstwanderungen, einzelne Vogelstimmenwanderungen und die Herbstwanderung durchgeführt werden.

 

Ebenso ein abendliches Verhören des Weinhähnchens, der lautesten und Heuschreckenart, welche durch den Klimawandel bei uns eingewandert ist und 2014 im Landkreis erstmals nachgewiesen wurde. Aktiv war wieder der Arbeitskreis Botanik, der sich im kleinen Kreis traf und außerdem einen Bestimmungskurs abhielt.

 

In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband wurden mehrere Feuchtflächen, Streuobstbestände und Trockenstandorte gepflegt. Dies geschah bei Arbeitseinsätzen oder wurde z. Tl. von Landwirten durchgeführt. Hervorzuheben ist ein pflegeintensives Grundstück, auf dem die bedrohte Schlingnatter vorkommt. Außerdem wurde auf einem kleinen wertvollen Waldgrundstück, das die LBV-Kreisgruppe seit wenigen Jahren besitzt, eine vorhandene Hütte eingelegt.

 

Einzelne Mitglieder beteiligten sich an anstehenden Kartierungen, wie Wiesenbrüter- Graureiher - und Dohlenerfassung . Für das Monitoring häufiger Brutvogelarten des DDA konnten alle Dauerbeobachtungsflächen bearbeitet werden.

 

Mitglieder der Eulenschutzgruppe hängten mehrere Steinkauzröhren auf und installierten 20 Schleiereulenkästen in Gebäuden. Richard Erbel, Dachsbach,  ist es zu verdanken, dass kürzlich in seiner Heimatgemeinde ein Schwalbenhaus aufgestellt wurde und dem für seine großzügige Spende für dieses Projekt gedankt wurde.

 

Es ist das zweite, durch den LBV unterstützte Schwalbenhaus im Landkreis, neben einen bereits vor Jahren gebauten und inzwischen gut angenommenen in Bad Windsheim.

 

Margareta Loscher sprach auch ein trauriges Kapitel an. Nämlich den Fund von mehreren toten Greifvögeln in einem Teil des Landkreises. Bei einem Rotmilan, der im Frühjahr diesen Jahres bei einem Balzflug beobachtet wurde und plötzlich tot zu Boden trudelte, wurde das hochgiftige Insektizid Carbofuran nachgewiesen, dessen Anwendung seit 2007 in der EU nicht mehr erlaubt ist. Das ist leider in Bayern kein Einzelfall und wird durch Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt und geahndet.

Der LBV bittet deshalb um Mitteilung beim Fund von toten Greifvögeln und Eulen, vor allem abseits viel befahrener Straßen.

Margareta Loscher wies auf die geplanten Aktivitäten der Kreisgruppe, wie z.B. Pflege- und Pflanzmaßnahmen, Vorträge, Exkursionen, Wanderungen und Kreisgruppentreffen hin, die hoffentlich  bald wieder ohne Einschränkung durchgeführt werden können.

 

Die Schatzmeisterin Andrea Schön-Staudinger stellte den Kassenbericht vor, der zur Zufriedenheit der Anwesenden ausfiel. Leider fehlen uns Einnahmen aus der Haus- und Straßensammlung, die 2020 und 2021 nicht durchgeführt werden konnte.

 

Herbert Klein, Ehrenvorsitzender der Kreisgruppe, stellte in seinem Vortrag das Deutschland- und Europaweite Eulen- und Greifvogelmonitoring vor. Dieses besteht seit 1988 und wird von Ehrenamtlichen Erfassern mit Daten gefüllt. Das Projekt bedeckt nicht die ganze Fläche sondern nur größere Gebiete, die jeder Kartierer  fortlaufend betreut. Herbert Klein entschied sich seinerzeit für unseren Landkreis und hat mit seinen Helfern bei den Greifvögeln besonders Rot- und Schwarzmilan, Rohr-  und Wiesenweihe im Blick. Bei den Eulen sind es Schleiereule, Uhu und Steinkauz.

 

Er ermittelt, so weit möglich, die Anzahl der Bruten und die Anzahl ausgeflogener Jungvögel, wie er berichtete. Nach der Brutzeit müssen die Daten in einheitliche Erfassungsbögen eintragen und an die Zentralstelle des Monitorings geschickt werden.

Allein die Beobachtung im Feld erfordert viel Zeit und Geduld, besonders bei der Wiesenweihe. Deshalb hat er sich auf bestimmte Arten konzentriert. Häufige Arten wie z.B. Mäusebussard und Waldkauz werden nicht gezielt kartiert, sondern nur bekannt werdende Bruten dokumentiert.

 

 

Beim Rotmilan konnte Herbert Klein heuer im Landkreis 12 erfolgreiche Bruten ermitteln. Beim Schwarzmilan waren es vier Brutpaare, im Gegensatz zu 2020, wo kein Brutnachweis gelang. Bei der Wiesenweihe hatten von 15 Brutpaare 8 keinen Bruterfolg. Es flogen insgesamt nur 16 Jungvögel aus.

 

 

 

Die Schleiereule, deren Bestände im Landkreis recht gut erfasst sind, da sie fast ausschließlich in Nistkästen brüten, hatten heuer einen zufrieden stellenden  Bruterfolg. Es konnten 55 Reviere, 42 Brutpaare, davon 41 erfolgreich, ermittelt werden. Es gibt noch ein paar wenige Zweit- oder Spätbruten, sodass sich die derzeitige Jungenanzahl  von 216 noch leicht erhöhen kann. Ein ähnlich gutes Schleiereulenjahr, wie 2015 mit 385 Jungvögel bei 47 Brutpaaren, werden wir wohl so schnell nicht mehr ereichen. Beim Uhu, den wir erstmals 2002 im Landkreis als Brutvogel feststellen konnten, gab es heuer 18 nachgewiesene Paare, davon 9 mit  Bruterfolg. Sechzehn Junge wurden insgesamt bei den Kontrollen gezählt. Viele Jungvögel überleben das erste Jahr nicht. Bereits wenige Wochen nach der Beringung wurde z. B. ein Jungvogel tot aufgefunden. Herbert Klein ging auch kurz auf die Gefährdungsursachen der größten Eule ein. Das sind Straßenverkehr, Bahnlinien, z.Tl. Mittelspannungsmasten, Verdrahtung, offenen Gruben und mehr. Bei einer Kleineule, dem Steinkauz konnte er erfreuliches berichten. Während es im seit einigen Jahren bestehenden Revier ein Paar aber keinen Nachwuchs gab, siedelte sich ein neues Paar andernorts an und brachte gleich vier Junge zum Ausfliegen. Das ist Ansporn und Hoffnung, den Steinkauz durch Ausbringung von Nisthilfen, mangels natürlicher Höhlen, wieder dauerhaft bei uns anzusiedeln.        

 

Erwin Taube

16. September, wurde das Schwalbenhaus in Dachsbach aufgestellt

Die Entstehung des Schwalbenhauses in Dachbach:

 

Das fertige Schwalbenhaus

14. September 2021, Vortrag vom Landesvorsitzenden Dr. Norbert Schäffer in Neustadt

Rundschreiben der Kreisgruppe

Rundschreiben der Kreisgruppe mit Veranstaltungsprogramm August 2021 - Januar 2022
NEA 2021_02.pdf
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Das LBV-Naturtelefon: für alle Fragen rund um Vogelfütterung, Igel und Garten

Naturinteressierte erhalten hier kostenlose und persönliche Telefon-Beratung zu Naturschutzthemen

Hilpoltstein, 14.07.21 – Das Interesse an Themen rund um den Naturschutz vor der eigenen Haustür steigt rasant an. Viele Menschen aus dem Freistaat melden sich täglich beim bayerischen Naturschutzverband LBV, um Antworten auf ihre Fragen zu Vögeln und der richtigen Vogelfütterung, zur Gestaltung von naturfreundlichen Gärten und zu Wildtieren, wie Igel, Fledermäuse, Insekten oder Eichhörnchen, zu erhalten. „Wir freuen uns, dass die Nachfrage zu Naturschutzthemen immer größer wird. Deshalb haben wir für alle Interessierten eine Infohotline, das LBV-Naturtelefon, eingerichtet“, berichtet LBV-Geschäftsführer Alf Pille. Naturinteressierte erreichen das LBV-Naturtelefon werktags kostenlos unter 09174/4775-5000. 

 

Die Anfragen reichen vom aufgefundenen Wildtier über die am besten geeigneten Heckenpflanzen für Vogelbruten und Bauplänen für Nistkästen, Fledermauskästen, Igelburgen und Krötenzäunen bis hin zu der nächsterreichbaren LBV-Gruppe sowie Informationen zum Vogel des Jahres, dem Rotkehlchen. „Dieses große Interesse zeigt, wie stark der Naturschutzgedanke bei den Menschen angekommen ist und eine immer größere Rolle im Alltag spielt. Und die Menschen haben Spaß dabei, etwas Praktisches für den Naturschutz zu tun. Hier dürfte auch ein neuer, geradezu historischer Höchstwert des Naturinteresses erreicht worden sein, wie sich auch an den hohen Teilnehmerzahlen unserer Mitmachaktionen wie der Stunde der Garten- und Wintervögel zeigt. Auch bei den Kuckuck-Meldungen und dem Projekt ‚Igel in Bayern‘ ist die Beteiligung erfreulich hoch“, sagt Alf Pille.

 

Der LBV bietet deshalb ab sofort wochentags eine kompetente, kostenlose Beratung zu Naturschutzthemen an. Das LBV-Naturtelefon ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 09174/4775-5000 erreichbar.

 

„Alle Naturbegeisterten und Engagierten sollten sich die Nummer des LBV-Naturtelefons notieren – als direkten Draht zum Naturschutz, als kompetente Info-Hotline des LBV“, ruft Pille auf.

LBV und NABU: Der Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen

Der beliebte Gartenvogel setzt sich in der ersten öffentlichen Wahl gegen Rauchschwalbe und Kiebitz durch

Hilpoltstein, 19.03.21 – Der erste öffentlich gewählte Vogel des Jahres ist das Rotkehlchen. Es hat mit 59.338 Stimmen vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. An der von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU organisierten Wahl haben seit dem 18. Januar über 326.600 Menschen teilgenommen. In der Vorwahl hatten knapp 130.000 Menschen die zehn Vögel für die Hauptwahl bestimmt. „Wir freuen uns über diese überwältigende Wahlbeteiligung“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. „Da das Interesse an der heimischen Vogelwelt so groß ist, stellen wir auch in Zukunft den Vogel des Jahres öffentlich zur Wahl. Ein Fachgremium aus LBV und NABU wird jedes Jahr fünf Kandidaten aufstellen, aus denen der Vogel des Jahres öffentlich gewählt wird.“ Die erste Wahl nach diesem neuen Modus wird bereits in diesem Jahr von Oktober bis Mitte November stattfinden.

 

„Das Rotkehlchen ist einer der bekanntesten und beliebtesten Vögel Deutschlands. Der zarte und doch stimmgewaltige Sympathieträger kann ganzjährig beobachtet werden. Mit seiner orangeroten Brust und seiner zutraulichen Art ist er besonders leicht zu erkennen und fast überall in Wäldern, Parks und Siedlungen zu Hause“, sagt Norbert Schäffer. Das Rotkehlchen hat im Wahlkampf mit dem Slogan ‚Mehr Gartenvielfalt‘ für sich und vogelfreundliche Gärten geworben und konnte so die Wähler*innen in Deutschland von sich überzeugen. 

 

In Deutschland leben 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare, der Bestand ist derzeit nicht gefährdet. Das Rotkehlchen trägt den Titel bereits zum zweiten Mal: Schon 1992 war der bekannte Gartenvogel Vogel des Jahres.

 

Vorläufiges amtliches Endergebnis der Wahl:

 

1.      Rotkehlchen (17,4 Prozent, 59.338 Stimmen)

2.      Rauchschwalbe (15,3 Prozent, 52.410 Stimmen)

3.      Kiebitz (12,6 Prozent, 43,227 Stimmen)

4.      Feldlerche (11,9 Prozent, 40.523 Stimmen)

5.      Stadttaube (9,2 Prozent, 31.453 Stimmen)

6.      Haussperling (8,2 Prozent, 28.137 Stimmen)

7.      Goldregenpfeifer (6,7 Prozent, 23.054 Stimmen)

8.      Blaumeise (6,7 Prozent, 22.908 Stimmen)

9.      Eisvogel (6,6 Prozent, 22.711 Stimmen)

10.    Amsel (5,3 Prozent, 17.988 Stimmen)

Über uns

Wir vertreten die Naturschutzinteressen, vor allem ganz praktisch mit konkreten Projekten vor Ort aber auch in der Politik sind wir präsent. Unsere ehrenamtlich Aktiven setzen sich in verschiedensten Bereichen für den Erhalt wertvoller Lebensräume und den Schutz bedrohter Arten ein. 
Es finden regelmäßig Führungen und Vorträge von Experten statt.
 Auch betreiben wir Biotoppflege und kaufen Flächen auf um diese für die Natur zu sichern und versuchen im Landkreis eine bunte Artenvielfalt zu erhalten.

Unser Landkreis

Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel
Röhriger Wasserfenchel (Oenanthe fistulosa) (c) Heinrich Beigel

In der Landschaft unseres Landkreises gibt es artenreiche Wiesen und Halbtrockenrasen, Kalkmagerrasen, unterbrochen von Hecken, Streuobstbeständen und Weinbergslagen.

 

- Die vielen trockenen, wärmeliebenden Standorte bieten vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum

 

- Zu dem kommen die Kalkmagerrasen-Lebensräume bei uns recht häufig vor. Typisch für Magerrasen sind z.B. zahlreiche Orchideenarten und eine sehr artenreiche Insektenfauna. Die jedoch mittlerweile sehr selten geworden sind. Deshalb ist es wichtig diese wertvollen Lebensräume zu erhalten.

 

- Das Grünland im westlichen Landkreis ist für die Nahrungssuche vieler Vogelarten z.B. dem Storch und dem Kiebitz enorm wichtig. Typische Pflanzen sind die Herbst-Zeitlose, die Kuckucks-Lichtnelke oder das Wiesenschaumkraut.

Auf feuchteren und nassen Standorten findet man auch die Sumpfdotterblume und Orchideen wie das Breitblättrige Knabenkraut und die Sumpf-Stendelwurz. Eine Rarität, die in Gräben im Aischgrund wächst, ist der Röhrige Wasserfenchel.       

                                                                                                                            Der Steigerwald, der Naturpark Frankenhöhe, und viele weitere kleine Paradiese...                                                                                                                               Das alles gilt es zu schützen! 

 

                                                                                                                           

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