LBV Kreisverband blickt auf erneut aktives Jahr zurück (aus nn-online)

Ehrenvorsitz für Herbert Klein

Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Dr. Gisela Martens, Wolfgang Körber, Friedrich Brummer, Georg Braun, Herbert Klein, Gerd Czerwinski, Marlies Niederhausen, Wolfgang Carl (v. l.).© Erwin Taube
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Dr. Gisela Martens, Wolfgang Körber, Friedrich Brummer, Georg Braun, Herbert Klein, Gerd Czerwinski, Marlies Niederhausen, Wolfgang Carl (v. l.).© Erwin Taube

 

IPSHEIM - Die LBV-Kreisgruppe wird vom wiedergewählten ersten stellvertretenden Vorsitzenden Hermann Weiß und der zweiten Stellvertreterin Margareta Loscher geleitet. Für den ersten Vorsitzenden Herbert Klein, der sich aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, fand sich in der Jahreshauptversammlung kein Nachfolger.

 

Auch der bisherige Schatzmeister Hermann Sachs aus Uffenheim Gab sein Amt ab, das jetzt Andrea Schön einnimmt. Die Schriftführung versieht weiterhin Heinrich Beigel. Beisitzer sind Ernst Gebert, Erwin Taube, Matthias Weiß, Herbert Klein und Liesel O`Conner.

 

Herbert Klein aus Uffenheim leitete die Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz 40 Jahre lang als Vorsitzender. Für diese „herausragende Leistung“ und die großen Verdienste im Arten- und Biotopschutz dankte ihm der Verband mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Für die Überreichung der Urkunde waren eigens der Geschäftsführer der Landesgeschäftsstelle Helmut Beran und die Ehrenamtsbeauftrage Anke Brücher, aus Hilpoltstein angereist. Einen würdigen Abschied erfuhr auch Schatzmeister Sachs.

 

Über 30 Jahre habe er „hervorragende Arbeit geleistet und die Finanzangelegenheiten sehr zuverlässig und sorgfältig erledigt“, wurde ihm die Anerkennung der Kreisgruppe zuteil. Mit dem „Engagementspreis“ zeichnete der LBV die Bürger Erich und Erwin Taube aus. Die Urkunde für „Verdienste um die Bayerische Natur“ und die langjährige ehrenamtliche Mitarbeit hatte der Erste Landesvorsitzende Dr. Norbert Schäffer unterzeichnet. Schließlich wurden auch Mitglieder für zehn- bis 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. (10, 20, 30, 40 Jahre).

 

Vor der von Helmut Beran geleiteten Wahl und den Ehrungen kam mit dem letzten ausführlichen Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Herbert Klein eine sehr rührige Kreisgruppe zum Ausdruck, deren aktiven Mitglieder erneut „sehr viel Naturschutzarbeit ehrenamtlich geleistet haben; sei es in den verschiedenen Arbeitskreisen, bei der Landschaftspflege, bei Kartierungen, den Artenhilfsprogrammen, bei der Sammelwoche, in der Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr“.

 

Gepflegt wurden in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband acht Feuchtflächen, sieben Streuobstflächen und einige Trockenstandorte. Dazu kam nun auch noch ein halbes Hektar lichter Wald bei Oberntief mit dem Vorkommen verschiedener Orchideen–Arten, der mit einem Zuschuss des Bayerischen Naturschutzfonds und einer Spende des Lions-Club Neustadt/Aisch erworben werden konnte. Klein ging auch auf vielfältige Aktivitäten der Arbeitsgruppen, auf die Betreuung der Krötenzäune sowie 18 Führungen und aktuell auf Ausstellung „Gebäudebrüter“ ein, die noch bis 30. November in der Neustädter Rathaus-Ehrenhalle zu besichtigen ist. Bei deren Eröffnung waren stellvertretend für viele Natur- und Vogelfreunde einige Mitbürger mit Plaketten ausgezeichnet worden, die noch Gebäudebrüter bei sich dulden und fördern.

 

Bei aktuell 635 Mitgliedern stagniere die Aufwärtsentwicklung, stellte Herbert Klein fest und verband damit den Appell, im Bekannten- und Freundeskreis neue Mitglieder zu gewinnen. In seinen Dank für die geleistete Arbeit sowie die Unterstützung auch durch großzügige Spenderinnen und Spender bezog er die Landwirte und Schäfern für die Pflege der LBV-Grundstücke, den Landschaftspflegeverband sowie die Naturschutzbehörden ein. Sein Dank galt zudem „den befreundeten Vereinen und Verbänden für die gute Zusammenarbeit sowie den Pflegestationen oder Privatpersonen die sich um Igel, Fledermäuse oder kranke Vögel kümmern“.

 

Zu „Trends in unserer Vogelwelt“ hielt Erwin Taube einen Vortrag. Dass sich der Landkreis „zu einem Storchenparadies entwickelt“ hat, wie es Herbert Klein bezeichnete, gab Anlass zu besonderer Freude. Vom Schwarzstorch wurde hingegen in diesem Jahr nur eine Brut bekannt, aus der vier flügge Junge ausflogen. Weitere Paare waren zwar während der Brutzeit anwesend, jedoch konnten ihre Horste nicht gefunden werden. Bei einer landesweiten Bestandserfassung wurde festgestellt dass die letzte bestehende Brutkolonie der Graureiher „auf wenige Brutpaare zusammengeschmolzen“ ist. Als Ursache dafür wurde das Fällen der Brutbäume wegen Borkenkäferbefall ausgemacht.

Silvesterwanderung veranstaltet vom Arbeitskreis Botanik

05.12. Tag des Ehrenamtes: Ehrung für Herbert Klein

Sozialministerin vergibt Ehrenamtsnachweis

v.l.n.r.: Sozialministerin Kerstin Schreyer, LBV-Ehrenamtsbeauftragte Anke Brüchert, Herbert Klein, Brigitte Meyer (Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern) und LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer.  Foto: R. Klein
v.l.n.r.: Sozialministerin Kerstin Schreyer, LBV-Ehrenamtsbeauftragte Anke Brüchert, Herbert Klein, Brigitte Meyer (Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege Bayern) und LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer. Foto: R. Klein

Seit 10 Jahren dient der Ehrenamtsnachweis Bayern als Anerkennung für Menschen, die sich mit herausragendem Einsatz ehrenamtlich engagieren. Einmal pro Jahr wird er von der Sozialministerin Kerstin Schreyer persönlich im Münchener Ministerium übergeben. 

 

Am Montag dieser Woche empfing sie zum Festakt aus Neustadt/Aisch Herbert Klein, der 40 Jahre lang Vorsitzender der Kreisgruppe des LBV (Landesbund für Vogelschutz e.V.) war. In der Laudatio stellt die Ministerin dar, dass er mit seiner Begeisterung für die Natur und insbesondere die Vogelwelt viel bewirken konnte. Nachdem Dohlen, Schleiereulen und Störche dank ihm wieder häufiger in der Region zu sehen seien, engagiere sich Herbert Klein nun besonders für den Schutz der Wiesenweihe. Unter seiner Leitung habe die Kreisgruppe unzählige Arten- und Bioptopschutzprojekte durchgeführt und damit viele Menschen erreicht.

 

Der Geehrte freut sich über die Auszeichnung. „Den Kreisgruppenvorsitz habe ich zwar abgegeben, aber weniger für den Naturschutze mache ich deswegen nicht“, verrät der Uffenheimer. Jeden Freitag gibt es Treffen im dortigen Vereinsheim, wo er auch die Urkunde zum Ehrenamtsnachweis aufhängen wird. In Ipsheim finden monatliche Stammtische mit Vorträgen zum Naturschutz statt, zu denen alle Interessierten willkommen sind. 

 

Ausstellung im Rathaus Neustadt/Aisch

Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur - LBV-Kreisgruppe informiert über Gebäudebrüter

Was kann ich als Hausbesitzer tun, wenn ich sanieren und Lebensräume für Vögel am Gebäude erhalten will? Welche gefiederten Mitbewohner leben dort eigentlich? Wie können Lebensräume für Natur in der Stadt geschaffen werden?

Antworten auf diese Fragen finden Sie in der LBV-Ausstellung „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, die am 11. November in der Ehrenhalle des Rathauses feierlich eröffnet wurde.

Vor rund 50 Gästen sprach der Kreisgruppenvorsitzende Herbert Klein über die Lage der Vogelwelt in der Stadt und die umfangreichen Tätigkeiten der Gruppe zu deren Erhalt. Es nähmen nicht nur die Bestände der kleineren Gebäudebrüterarten wie Spatz, Mauersegler und Schwalben ab – auch die größeren Arten wie Dohlen, Turmfalken und Schleiereulen haben mit Bestandseinbußen zu kämpfen. Gründe dafür seien Nahrungsmangel, Mangel an Quartieren und Vergrämungsmaßnahmen, die den Zugang zu Brutplätzen verwehren. Wichtig sei deshalb die Bereitstellung von Nistplätzen an menschlichen Behausungen. Schon bei der Planung von Renovierungen und Neubauten sollten Nistplätze für Vögel berücksichtigt werden, fordert Klein.

Neustadts zweiter Bürgermeister Peter Holzmann überbracht das Grußwort der Stadt und verriet, dass er selbst gerne Vögel und Fledermäuse beobachtet. Er versprach weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen des Vogelschutzes zu haben und lud vor allem Schulklassen ein, sich in der Ausstellung zu informieren.

Die erste bayerische Gebäudebrüterauftragte, Eveline Schmidt vom LBV Erlangen, stellte einzelne Gebäudebrüter ausführlich vor und führte anschaulich aus, wie wir diese besonderen Mitbewohner mit geeigneten Quartieren und Lebensraumelementen unterstützen können. Sie vermittelte nicht nur Begeisterung, sondern auch die Notwendigkeit für ein Umdenken – hin zu einer naturfreundlichen Haltung auch an Gebäuden.

Dass es bereits einige Haus- und Hofbesitzer gibt, bei denen Vögel und Fledermäuse willkommen sind, wurde bei der anschließenden Ehrung deutlich: Rund 30 Menschen wurden von Herbert Klein und Margareta Loscher Auszeichnungsplaketten und Sekt überreicht. 

Nach der Rückkehr der Mauersegler und anderer weiter südlich überwinternder Gebäudebrüter wird die LBVKreisgruppe im Frühling Führungen durch die Neustädter Innenstadt anbieten, um auf die Nistplätze der Gebäudebrüter aufmerksam zu machen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter https://www.lbv-muenchen.de/unsere-themen/artenschutz-angebaeuden.html

Margareta Loscher, LBV Kreisgruppe Neustadt-Aisch 

 

Großes Interesse an Pilzberatung (aus nn-online)

Der LBV informierte über die heuer besonders reichlich aus Wald- und Gartenböden sprießenden „Pfiffer“. Dazu kam eigens die Pilzberaterin Claudia Menth, nach Neustadt und breitete mit Margareta Loscher von Kreisverband eine Vielfalt der Gewächse an einem großen Stand aus.

 

Viele Interessenten wurden über spezielle Unterscheidungsmerkmale sich ähnelnder Pilze informiert, auf die auch der Pilzexperte Dr. Ekkehard Schell in einem ganz speziellen Werk in der Pilzliteratur eingeht. Das zwar etwas verzögerte, aber jetzt üppige Wachstum nach dem Trockenjahr 2018 führte Menth auf die nun idealen Witterungsbedingungen zurück.

 

Mit Erfahrungen und guten Kenntnissen über den Wald wähnte sie Pilzsammler auf der sicheren Seite, mahnte dennoch zur Vorsicht. Eindringlich gewarnt wurde vor dem Verzehr zu alter Pilze, die Claudia Menth als „Ursache der meisten Vergiftungen“ ausmachte. Das üppige Pilzwachstum in den Gärten führte sie auf den „millionenfachen Sporenflug“ zurück.

 

Vortrag über Vögel in Marokko

Wunderschöner Vortrag von Wolfgang Sprügel über Vögel in Marokko am 10.10.2019

von links: Graubülbül, Rennvogel, Tropfenflughuhn, Waldrapp

Delegiertenversammlung in Amberg

Herbert Klein wird bei der Delegiertenversammlung in Amberg am 19. Oktober 2019 für 40 Jahre LBV-Kreisvorsitzender geehrt

Impressionen von der Herbstwanderung 2019

Impressionen von der Herbstwanderung zum Rüblingsbach bei herrlichem Oktoberwetter

Saatbombenaktion mit der Grundschule Neues Schloss

LBV bedankt sich für hervorragendes Ergebnis der Sammelwoche 2019

Neustadt a.d. Aisch - Kurz vor den Sommerferien gab es für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Neues Schloss in Neustadt/Aisch noch einmal eine besondere Überraschung. Als kleines Dankeschön für ihr hervorragendes Ergebnis bei der diesjährigen Sammelwoche des Landesbund für Vogelschutz (LBV) hatten alle Sammlerinnen und Sammler die Möglichkeit, unter Anleitung von zwei Mitarbeiterinnen des LBV, selbst Saatbomben zu herzustellen. 

 

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die Grundschule Neues Schloss in Neustadt/Aisch tatkräftig die Sammelwoche des LBV. Im Rahmen dieser Aktion sammeln Schülerinnen und Schüler Gelder und unterstützen damit Projekte im Natur- und Artenschutz, der Umweltbildung und der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort. In diesem Jahr waren die Kinder besonders fleißig und erzielten ein Ergebnis von über 2. 000,00 EUR. 

 

Um sich für diese tolle Leistung zu bedanken – und natürlich auch um der Natur und diesmal insbesondere den Insekten etwas Gutes zu tun – stellten die Sammlerinnen und Sammler, zusammen mit Margareta Loscher und Simone Reuter vom LBV, einen Vormittag Saatbomben her, die später an möglichst vielen verschiedenen Stellen in der Stadt oder in Gärten ausgebracht werden sollen. Aus Erde, Tonpulver, Wasser und Bienenweide-Saatgut entstanden die Saatbomben. Anfangs noch etwas schüchtern im Umgang mit dem Element Erde - gerne auch „Dreck“ genannt - wurden die Kinder schnell vertrauter mit dem Kneten dieser Mischung und verglichen diese sogar mit Kuchen- oder Brotteig. Da es die Sonne an diesem Tag sehr gut meinte, trockneten die Saatbomben sehr schnell und konnten von den Schülerinnen und Schülern gleich mitgenommen werden. Manche waren gar nicht mehr in die Unterrichtsräume zurückzubringen- so schön fanden sie dieses elementare Erlebnis.

 

 

Vogelstimmenwanderungen, Botanikführungen, Fledermausführungen, Vorträge und Nistkastenbau mit Kindern.

Herbstwanderung in Eichelberg (c) Margareta Loscher
Herbstwanderung in Eichelberg (c) Margareta Loscher

Um weitere Menschen für den Naturschutz zu begeistern und ihnen die Natur wieder nahe zu bringen, bieten wir verschiedene Veranstaltungen an.

Sie können sich auch ein Programm-Heft mit zusätzlichen Informationen zu unserer Arbeit per Post zuschicken lassen,

oder als Pdf herunterladen, siehe oben.

 

 

Regelmäßige Treffen der Kreisgruppe finden in der Regel am ersten Donnerstag im Monat, um 20:00Uhr in Kaubenheim im Gasthaus Schürmer statt.

  

- Die Ortsgruppe Uffenheim und Umgebung trifft sich an jedem Freitag um 20 Uhr in ihrem Vereinsheim im Ansbacher Torturm Uffenheim. 

(Eingang über das hölzerne Hoftor, von der Innenstadt kommend rechts vom Torturm, dann Treppenaufgang links hoch.) 

 

- Der Arbeitskreis Botanik trifft sich monatlich, meist in Verbindung mit einer kleinen Exkursion. 

- Jährlich finden außerdem mehrtägige Exkursionen statt

weitere Infos bei Heinrich Beigel 09842/95550

 

 

- Es gibt Angebote für Kinder. Hier finden Sie weitere Informationen.

 

- Auch finden Angebote in verschiedenen Ferienprogrammen statt.

bitte bei den Gemeinden nachfragen/ im Ferienprogramm vor Ort nachschauen.

 

Birdwatching am Lindleinsee, (c) Heinrich Beigel
Birdwatching am Lindleinsee, (c) Heinrich Beigel